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Titelgrafik „Dresdner Forum Herzgesundheit im Sport, Rückblick“: Stephan Fischer und Diana Galle von MediaInterface mit einem Vertreter von Team Dresden 2028 vor der Bühne des Forums

Prävention braucht Zeit fürs Gespräch: Unser Rückblick auf das Dresdner Forum Herzgesundheit im Sport

Am Samstag, 24. Oktober 2026, fand im Heinz-Steyer-Stadion zum ersten Mal das Dresdner Forum Herzgesundheit im Sport statt. Team Dresden 2028 hatte Medizin, Wissenschaft und Sport am Wochenende des Dresden-Marathons zusammengebracht. MediaInterface war als Partner mit einem Stand im Foyer dabei.

Ein Tag rund um das Herz

Vier Fachleute sprachen darüber, was Bewegung für das Herz bedeutet, vor und nach einer Erkrankung: Prof. Dr. Frank R. Heinzel (Städtisches Klinikum Dresden), Dr. Steffen Kolschmann (Kardiologische Praxis Dresden), Dr. Christoph Altmann (Cardiologicum Dresden & Pirna) und Dr. Aniko Saß (MVZ Josephstift Dresden). Dazu kamen Impulse zu Früherkennung, Schlaf und Bewegung im Alltag sowie ein Talk mit Spitzenläufer Marcel Bräutigam. Hintergrund des Forums ist die HEART-BEAT-Studie des Deutschen Herzzentrums der Charité, die rund um den Dresden-Marathon untersucht, wie sich ein Marathonlauf auf das Herz auswirkt.

Gruppenfoto der Partner und Organisatoren des Dresdner Forums Herzgesundheit im Sport am Zieleinlauf des Dresden-Marathons im Heinz-Steyer-Stadion
Partner und Organisatoren am Zieleinlauf des Dresden-Marathons. Foto: Sacher Media

Was hat medizinische Spracherkennung mit Prävention zu tun?

Mehr, als man denkt. Prävention entsteht im Gespräch, wenn Zeit bleibt, Risiken zu erklären und Mut zur Bewegung zu machen. Diese Zeit geht heute oft in Dokumentation. Wer schneller dokumentiert, gewinnt sie zurück. Deshalb war das Forum für uns der richtige Ort, um zuzuhören und zu verstehen, was den Alltag in Klinik und Praxis ausmacht.

An unserem Stand ging es selten um Technik und oft um den Alltag:

  • Gutachten fressen Zeit. Ein Forumsteilnehmer erzählte, wie viele Stunden er Woche für Woche in Gutachten steckt.
  • Diktieren will gelernt sein. Ein Arzt beschrieb, wie unterschiedlich junge Ärztinnen und Ärzte mit dem Diktieren umgehen.
  • Bitte im gewohnten System. Immer wieder kam die Frage, ob Spracherkennung direkt in den Programmen funktioniert, mit denen ohnehin gearbeitet wird.
  • Die Zahlen bestätigen es. Laut einer Blitzumfrage des Deutschen Krankenhausinstituts vom September 2025 verbringen Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus im Schnitt 37,5 % ihrer täglichen Arbeitszeit mit Dokumentation und Nachweispflichten.

Zeit, die im Gespräch mit Patientinnen und Patienten fehlt. Gerade dort beginnt Prävention.

Diana Galle und Stephan Fischer am Stand von MediaInterface im Foyer des Heinz-Steyer-Stadions, daneben ein Roll-up zu Spracherkennung und ein Laptop
Diana Galle und Stephan Fischer an unserem Stand im Foyer. Foto: Sacher Media

Warum wir dabei waren

MediaInterface entwickelt seit 1997 in Dresden Lösungen für die medizinische Dokumentation. Mit MIRA® medical diktieren Ärztinnen und Ärzte direkt dort, wo der Text gebraucht wird.

Das Dresdner Forum Herzgesundheit im Sport hat gezeigt, wie eng Prävention und Zeit für Patientinnen und Patienten zusammenhängen.

Danke

Danke an Team Dresden 2028 für die Organisation, an den Dresden-Marathon für die Kooperation und an alle Referierenden für einen Tag voller Impulse. Und danke an alle, die an unserem Stand mit uns gesprochen haben. Wir freuen uns auf die nächste Ausgabe.

Quellen: Deutsches Krankenhausinstitut (DKI), „Bürokratiebelastung im Krankenhaus“, Blitzumfrage September 2025 · Deutsches Herzzentrum der Charité, HEART-BEAT-Studie

Fotos: Sacher Media