Über den Markteintritt in Frankreich

 

1. Warum fiel die Wahl bei den ersten Internationalisierungsschritten 2017/2018 auf Frankreich?

Die MediaInterface hatte in 2016 mit SpeaKING bereits eine hohe Marktdurchdringung im deutschsprachigen Raum erreicht. Das erfolgreiche Wachstum der letzten Jahre sollte durch eine weitere internationale Expansion vorangetrieben werden. Und es gab bereits auch erste Anfragen von französischsprachigen Kunden aus der Schweiz. Der europäische Markt wurde daraufhin genauer analysiert. Das attraktive Marktpotential, eine vergleichbare medizinische Versorgungsstruktur und die räumliche Nähe gaben schließlich den Ausschlag für Frankreich bzw. eine französische Version unserer Lösung SpeaKING.

 

2. Welche Funktionalität im Rahmen der medizinischen Dokumentation ist erfahrungsgemäß besonders wichtig für Kunden und wie erfüllt SpeaKING diese Anforderungen?

Ärzte strukturieren ihren vollen Arbeitstag so, dass möglichst viel Zeit für die Patienten verwendet wird. Die medizinische Dokumentation muss deshalb sehr effizient sein. Die nahtlose Integration von SpeaKING in die Arbeitsabläufe und auch die EPA sind dabei maßgeblich für eine hohe Akzeptanz bei den Nutzern. Außerdem ist SpeaKING sehr flexibel. Es kann nicht nur zwischen verschiedenen mobilen Szenarien und der Arbeit am PC - mit und ohne Spracherkennung - gewählt werden. Selbst während des Diktats mit Spracherkennung kann der Arzt bzw. die Ärztin jederzeit entscheiden, ob die Fertigstellung des Dokumentes zu einem späteren Zeitpunkt oder durch eine andere Person erfolgen soll. Dass sich SpeaKING durch seine Skalierbarkeit besonders gut in großen Einrichtungen etabliert hat, ist sicher auch großer Vorteil.

  

3. Welche „Top 3“ Vorhaben bestimmen die weiteren Schritte im französischen Markt von MediaInterface? 

Wir schließen in diesem Jahr die Arbeiten an allen Teilen des SpeaKING Portfolios ab. So wird auch unsere Diktat-App für den französischen Markt verfügbar sein. Die Spracherkennung deckt viele verschiedene medizinische Disziplinen ab. Außerdem arbeiten wir an den ersten Integrationen in die Software verschiedener französischer Hersteller.